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Institut für Mathematik


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Familiales und professionelles Feedback im Zusammenhang mit mathematischer Entwicklung bei 4 - 6 jährigen Kindern aus unterschiedlichen Sozialmilieus

Der Erwerb früher mathematischer Fähigkeiten von Kindern, wie beispielsweise arithmetische und geometrische Kompetenzen, findet vor allem in Spiel- und Alltagsituationen statt. Es zeigen sich jedoch deutliche interindividuelle Unterschiede in der Entwicklung früher mathematischer Fähigkeiten: Kinder kommen mit sehr heterogenen mathematischen Kompetenzen in die Schule und auch schon in die Kindertagesstätte.

Vor Schuleintritt bilden die Familie und das Betreuungssetting (Kindertagesstätte, Tagesmutter, etc.) zwei überwiegende Sozialisationsinstanzen für die Kinder. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass innerhalb dieser Sozialisationsinstanzen die Interaktionen mit den Bezugspersonen der Kinder eine zentrale Rolle für die kognitive, insbesondere auch für die mathematische Entwicklung spielen.

Das Projekt untersucht das Interaktionsverhalten von familialen und professionellen Bezugspersonen in Spielsituationen, die Kindern Gelegenheiten für informelles mathematisches Lernen bieten. Ergebnisse aus der Feedbackforschung zeigen, dass das erhaltene Feedback prädiktiv für die Leistungsentwicklung des Kindes ist. 

Das Projekt besteht aus mehreren Teilstudien. Hier finden Sie weitere Informationen:  CEDER
Kooperationspartnerinnen/-partner:

Prof. Dr. Dominik Krinninger, Prof. Dr. Rosa Maria Puca, Universität Osnabrück

Prof. Dr. Julia Bruns, Universität Paderborn

Projektmitarbeiterinnen

Lena Aumann

Laura Tabeling

 Förderung: MWK Niedersachsen

 Publikationen:

  • Puca, R. & Gasteiger, H. (2020). Wenn Lob schadet. Praxis Schulpsychologie 23/2020. Hogrefe, S. 10.