FB 6 Mathematik/Informatik

Institut für Mathematik


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Kontakt

Prof. Dr. Holger Brenner
Tel.: +49 541 969 2511
Fax.: +49 541 969 2520
mathetag@uni-osnabrueck.de

am 09.06.2017

Ab 9:30 Uhr sind Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangstufe 10 eingeladen, das mathematische Institut der Universität zu besuchen. Sie könnten Vorträge hören,  selbst in verschiedenen Workshops arbeiten und sich bei der Fachschaft und der zentralen Studienberatung informieren.

Eindrücke der Neuen Osnabrücker Zeitung vom letzten Jahr.

Bilder vom Tag der Mathematik 2016.

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Vorträge

9:30 Uhr Begrüßung durch das Präsidium und den Fachbereich.
Einführung in den Tag. Preisverleihung für ausgezeichnete Facharbeiten.

Warum Mathematik studieren?

Prof. Dr. H. Brenner
(nach der Begrüßung)

Viele Berufe, wie etwa LehrerIn,  ÄrztIn oder TaxifahrerIn, kann man sich gut vorstellen. Aber was ist der Beruf des Mathematikers? Auf der Suche nach einigen Antworten soll insbesondere geklärt werden, auf welche Arten man an der Universität Osnabrück Mathematik studieren kann, und welche Berufsmöglichkeiten ein Studium der Mathematik nach sich zieht.

Wie wartet ein Mathematiker?

Prof. Dr. Hanna Döring
(10:30 Uhr)

Warteschlangen begegnen uns überall - bei Druckaufträgen, in Produktionsfabriken oder Call-Centern. An welche Kasse im Supermarkt sollte man sich stellen? Wie man Warteschlangen mathematisch beschreiben kann und welche Eigenschaften sie haben, möchten wir in diesem Vortrag entdecken.

Das 1x1 von Google

Prof. Dr. Stefan Kunis
(11:30 Uhr)

In der heutigen Zeit entsteht häufig der Eindruck, dass eine Google-Suche zielführender als das selbstständige Nachdenken ist. Um zu verstehen, wie die Ergebnisse zustande kommen, müssen wir ein wenig Mathematik betreiben. Wir lernen dabei etwas über Graphen und wie sich deren Eigenschaften mit Hilfe von Matrizen bestimmen lassen.

Workshops

Jeweils um 10:30 Uhr und 11:30 Uhr werden folgende Workshops angeboten:

Pythagoras und der Quintenwolf

Mathematik und Musik erscheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite ein hoher Grad an Formalität, auf der anderen Seite die sinnliche Wahrnehmung. Wir wollen ergründen wie viel Mathematik wir allein in der Stimmung von Instrumenten entdecken können.

Raum 69/127                       24/24

Flüssigkeiten in Computerspielen

Die Simulation von komplexen physikalischen Systemen in Computerspielen hat in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht. Flüssigkeiten bleiben aber immer noch eine große Herausforderung – dazu wird eine Methode vorgestellt, die in der Vergangenheit viel Aufmerksamkeit erregt hat.  

Raum 69/117                       35/35

Isomorphe Fußballgruppen

Jedes Fußballspiel, jede Fußballweltmeisterschaft, jede Vorrundengruppe ist einzigartig. Oder doch nicht? Welche und wie viele Konstellationen gibt es bei einer Vorrundengruppe mit vier Mannschaften, wenn man sich nur für die Gewinnstruktur interessiert?

Raum 69/118                       34/34

Zufallszahlen

Zufallszahlen treten in zahlreichen Anwendungen auf, beispielsweise in Simulationen, in der Kryptographie zur Erzeugung von Schlüsselzahlen oder in Computerspielen. Kann man sich "zufällige" Zahlen ausdenken? Oder kann man zufällige Zahlen "berechnen"? Was sind diese Zufallszahlen eigentlich genau?

Raum 69/E15                       34/34

Bierdeckel stapeln - ganz schön schräg

Einen beliebig hohen Turm aus Bierdeckeln zu stapeln ist einfach - vorausgesetzt, dass kein Wind weht und genug Deckel zur Verfügung
stehen. Wie sieht es aber aus, wenn man einen schrägen Stapel auftürmt, um einen möglichst großen Überhang zu erzeugen? Stößt man da irgendwann an eine natürliche Grenze, oder kann man mit der richtigen Stapelstrategie einen beliebigen Überhang erzeugen?

Raum 69/E23                       25/25

Zufall oder Strategie

In Glücksspielen kommt es nicht nur auf Glück an – mit der richtigen Strategie erhöhen sich die Gewinnchancen in vielen Spielen deutlich. In diesem Workshop schauen wir uns Bewertungen von erfolgreichen Spielstrategien an und untersuchen, welche Rolle zufällige Irrfahrten ("Random Walks") dabei spielen.

Raum 69/E18                       34/34

Penrose-Pflasterungen

Penrose-Pflasterungen sind nicht-periodische Pflasterungen der Ebene. Nicht-periodisch bedeutet, dass eine verschobene Kopie nie deckungsgleich mit dem Original ist. Außerdem tritt in einer Penrose-Pflasterung jedes Teilmuster unendlich oft auf. Wir werden solche Pflasterungen ausprobieren.

Raum 69/125                       25/25

LehrerInnenworkshop

Freude an der Mathematik zu erleben und mathematische Kompetenzen weiter zu entwickeln ist gleichermaßen Aufgabe von Schule und Universität. In diesem Workshop wollen wir mit Ihnen das Aufgabenformat Blütenaufgabe thematisieren. Neben der eigenständigen Konstruktion von Blütenaufgaben wird die Vorstellung konkreter Einsatzszenarien solcher Aufgaben im Mathematikunterricht den Schwerpunkt dieser Veranstaltung bilden.

Raum 69/307

Anmeldung

Die Teilnahme an den Workshops ist nur nach Anmeldung möglich. Anmeldeschluss ist der 26.05.2017. Anmeldeformulare finden Sie hier.