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Kombinatorische Strukturen in der Geometrie

Gruppenbild Graduiertenkolleg

Das DFG-Graduiertenkolleg „Kombinatorische Strukturen in der Geometrie“ an der Universität wurde 2013 eingerichtet. Das Kolleg wird getragen durch die Arbeitsgruppen Algebra/Diskrete Mathematik, Angewandte Analysis, Stochastik und Topologie/Geometrie des Mathematischen Instituts und der Arbeitsgruppe Kombinatorische Optimierung des Instituts für Informatik. Die beteiligten Gruppen führen Forschungsprojekte in ihrem jeweiligen Arbeitsgebiet mit starken Bezügen zur Geometrie mittels kombinatorischen Methoden durch und bündeln diese gemeinsamen Interessen in dem Graduiertenkolleg.

Zentrale Forschungsidee des Graduiertenkollegs ist die gegenseitige Durchdringung von Kombinatorik und Geometrie. Die Forschungsergebnisse aller beteiligten Wissenschaftler sind seit langem durch diese Querverbindung stark beeinflusst, da durch sie besonders präzise Strukturaussagen möglich sind. Dies gilt im Speziellen für Objekte der algebraischen Geometrie, wie etwa affine und projektive Varietäten, als auch für Objekte der diskreten Geometrie, wie zum Beispiel Kegel oder Polytope. Diese gemeinsamen Fragestellungen in oft isoliert arbeitenden mathematischen Disziplinen sollen durch eine Vernetzung verschiedener Ansätze und Fragestellungen verbunden werden. Das Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs legt dabei einen Schwerpunkt auf Projekte, die zumindest für zwei Fachrichtungen von Interesse sind. Dies soll damit einerseits den einzelnen Fächern neue Hilfsmittel zur Verfügung stellen und andererseits die Untersuchung neuer theoretischer Fragen stimulieren.

Darüber hinaus entstehen durch den intensiven Austausch in Vorlesungen, Seminaren, Workshops und im Kollegseminar neue Sichtweisen. Die Promovierenden lernen, über den Tellerrand ihres eigentlichen Themas hinauszuschauen und ihr Thema in großen Zusammenhängen zu sehen. Ziel ist es, daraus neue Methoden zu entwickeln.

Die Promotionsprojekte der Doktoranden werden mit Unterstützung der zentralen Einrichtungen der Universität durch ein zielgerichtetes Qualifizierungsprogramm begleitet. Dieses ermöglicht im Besonderen auch den Erwerb von berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stellt für das Graduiertenkolleg bis 2018 zunächst etwa 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der Fachbereich Mathematik/Informatik kann damit zehn neue Stellen für Doktoranden und zwei Postdoktorandenstellen schaffen.